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Wissensgenerierung zu ökologischen Risiken in lokalen Gemeinschaften in Russland und Europa

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Das Projekt zielt darauf ab, zu verstehen, wie sich Wissen über Naturgefahren und ökologischen Risiken bildet. Der Umgang mit Naturgefahren ist eine komplexe Aufgabe, bei der es wichtig ist, der lokalen Bevölkerung (die meist schon sehr lange in den gefährdeten Gebieten ansässig ist) mit Expertinnenwissen zu kombinieren. Dies funktioniert nicht immer reibungslos. Das Ziel des Projektes ist es herauszufinden, wie das Wissen örtlicher Gemeinschaften, die in gefährdeten Bereichen wohnen, mit dem Expertinnenwissen der Institutionen, die für die Bewältigung von Naturgefahren verantwortlich sind, verbunden werden kann. Des Weiteren sollen neue Möglichkeiten für die angewandte Naturgefahren- und Risikoforschung entwickelt sowie die Entwicklung von Katastrophensoziologie und Studien im Bereich der nachhaltigen Entwicklung angeregt werden. Außerdem trägt die Identifizierung von grundlegenden Mechanismen der Interaktion zwischen lokalem und institutionellem Wissen zum besseren Verständnis einer der Hauptfragen der Sozialwissenschaften bei: Der Beziehung zwischen der Mikro- und Marko-Ebene in der Gesellschaft.

TeilnehmerInnen des Projektes sind:

  • Nikita Basov, Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
  • Ksenia Puzyreva, Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
  • Iina Riikka Hellsten, Universität Amsterdam, Niederlande
  • Johan Koskinen, Universität Melbourne, Australien
  • Camille Roth, Humboldt Universität Berlin, Deutschland
  • Vera Minina,  Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
  • Julia Brennecke, Universität Liverpool, Vereinigtes Königreich
  • Irina Kretser, Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
  • Alexander Pivovarov, Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
  • Artem Antonyuk, Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
  • Olga Nikiforova, Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
  • Pete Jones, Universität Manchester, Vereinigtes Königreich
  • Darkhan Medeuov, Universität Leipzig, Deutschland.
  • Peng Wang, Swinburne University of Technology in Melbourne, Australia
  • Daniel Leon, University of Leipzig, Germany
  • Emanuela Borgnino, Univeristy of Turin, Italy 
  • Zerline Henning, The Conscious Club – Centre for spiritual and environmental consciousness, the Netherlands 
  • Hannes Rassmann, European University Viadrina, Germany
  • Renate Schelwald, Utrecht University, the Netherlands
  • Sara Casartelli, University of Milano-Bicocca, Italy
  • Pieke de Beus, Utrecht University, the Netherlands

Project consultants:

  • Simon McCarthy, Flood Hazard Research Centre, Middlesex University London, the UK
  • Sally Priest, Flood Hazard Research Centre, Middlesex University London, the UK

Das Projekt (Co-PIs: Nikita Basov and Kseniia Puzyreva) wird im ZDES-Forschungsbereich ‘Kreativität, Gemeinschaften und öffentliche Räume russischer und europäischer Städte’ durchgeführt und durch die Russian Science Foundation unterstützt (19-18-00394).

Veröffentlichungen:

Basov, N., Breiger, R., & Hellsten, I. (2020). Socio-Semantic and Other Dualities. Poetics.

Basov, N. (2019). The Ambivalence of Cultural Homophily: Field Positions, Semantic Similarities, and Social Network Ties in Creative Collectives. Poetics.